Der GOLDKIND Podcast beweist, dass Audio-Formate auch für schwierige, unangenehme Themen die richtige Wahl sein können. In dieser Case Study zeigen wir, wie der Podcast für die GOLDKIND Stiftung entstanden ist und warum gerade das Medium Podcast für sensible Themen besonders geeignet ist.
Die GOLDKIND Stiftung
Die GOLDKIND Stiftung setzt sich für Kinder aus dysfunktionalen Familien ein. Es geht um Kinder, die unter Vernachlässigung, psychischer Gewalt oder Überforderung ihrer Eltern leiden – Themen, die in der Öffentlichkeit oft tabuisiert werden. Der Podcast sollte diesen Kindern eine Stimme geben und gleichzeitig Aufklärungsarbeit leisten.
Zwei Staffeln, zwölf Episoden
In zwei Staffeln mit jeweils sechs Episoden hat der GOLDKIND Podcast unterschiedliche Perspektiven beleuchtet. Die Interviews führten zu Familiengerichten und Jugendämtern, zu Psychologen und Therapeuten sowie zu Betroffenen, die ihre eigene Geschichte erzählen.
Jede Episode widmet sich einem anderen Aspekt des Themas und lässt Menschen zu Wort kommen, die täglich mit den Konsequenzen dysfunktionaler Familienstrukturen konfrontiert sind.
Warum Audio das richtige Medium ist
Podcasts eignen sich besonders für emotionale und schwierige Themen, weil das Fehlen der visuellen Komponente die Überforderung reduziert. Die Hörerinnen und Hörer können sich ganz auf das Gesagte konzentrieren, ohne von Bildern abgelenkt oder überwältigt zu werden.
Für die Betroffenen, die ihre Geschichte teilen, bietet das Audio-Format einen geschützteren Rahmen als ein Video-Interview. Diese Distanz ermöglicht oft eine größere Offenheit und Ehrlichkeit.
Ausblick: Dritte Staffel in Planung
Aufgrund der positiven Resonanz und der wichtigen gesellschaftlichen Relevanz des Themas ist eine dritte Staffel des GOLDKIND Podcasts in Planung. Auch hier werden wieder Expertinnen und Experten sowie Betroffene zu Wort kommen, um auf die Situation von Kindern in dysfunktionalen Familien aufmerksam zu machen.
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