Mit mehr als 20 erfolgreichen Podcasts gehört die ZEIT heute zu den reichweitenstärksten Podcast-Publishern in Europa. Im Gespräch mit Jochen Wegner, dem Chefredakteur von ZEIT Online, werfen wir einen Blick hinter die Kulissen einer der ambitioniertesten Podcast-Strategien im deutschsprachigen Raum.
Rund 20 erfolgreiche Podcast-Serien
Die ZEIT hat sich in den vergangenen Jahren mit einem beeindruckenden Portfolio an Podcast-Formaten einen festen Platz in der deutschen Audio-Landschaft erarbeitet. Rund 20 Podcast-Serien decken ein breites Themenspektrum ab – von Nachrichten und Politik über Verbrechen bis hin zu langen, tiefgehenden Gesprächen.
Flaggschiff-Formate
Besonders hervorzuheben ist das Langform-Interview-Format „Alles gesagt?“, bei dem Gespräche oft über fünf Stunden dauern – ein ungewöhnliches Konzept, das genau dadurch eine treue Hörerschaft gefunden hat. Die Gäste entscheiden selbst, wann das Gespräch endet, was zu außergewöhnlich ehrlichen und tiefgehenden Dialogen führt.
Mit „Verbrechen“ bedient die ZEIT das international erfolgreiche True-Crime-Genre auf höchstem journalistischem Niveau. Und „Was jetzt?“, der tägliche Nachrichten-Podcast, erreicht regelmäßig Hunderttausende Hörerinnen und Hörer.
Formatentwicklung und Erfolgsmessung
Im Interview spricht Jochen Wegner über die Herangehensweise der ZEIT an die Formatentwicklung: Wie entstehen neue Podcast-Ideen? Welche Kriterien müssen erfüllt sein, damit ein Format in Produktion geht? Und wie misst man den Erfolg eines Podcasts jenseits reiner Download-Zahlen?
Die Erfolgsmessung geht bei der ZEIT weit über klassische Reichweiten-Metriken hinaus. Engagement, Hörerbindung und die Frage, ob ein Format zur Marke passt, spielen eine ebenso wichtige Rolle wie die reinen Abrufzahlen.
Zukunftsprojekte
Jochen Wegner gibt außerdem einen Ausblick auf kommende Projekte und erklärt, wie die ZEIT ihre Podcast-Strategie weiterentwickeln möchte. Die Audio-Sparte bleibt ein zentraler Baustein der digitalen Transformation des Medienhauses – mit dem Anspruch, auch in Zukunft Formate zu schaffen, die journalistisch relevant und gleichzeitig wirtschaftlich tragfähig sind.
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